Fischer-Jugendzeltlager ein voller Erfolg

zeltlager

Deisenhofen. Ein voller Erfolg war das diesjährige Jugendzeltlager des Fischereivereines Deisenhofen unter Leitung von Jugendwartin Andrea Laber. Insgesamt 21 Kinder und Jugendliche aus Deisenhofen und Umgebung waren von Freitagabend bis Samstagmittag am Häusler-Weiher mit dabei. Nach einer Einweisung durch die Jugendwartin hatte  diese und ihre Helfer Manfred Seifried, Georg Neureiter und Michael Jung allerhand zu tun, um den Wissensdurst der Teilnehmer zu befriedigen. Vor allen beim praktischen Teil - dem Fischen  - waren die Spezialisten gefragt, um den Teilnehmern  das nötige "Know-how" zu erklären. Hierbei zeichneten sich vor allem auch Zeltlagerteilnehmer aus, die schon Fischereierfahrung mitbrachten und die "Anfängern" fürsorglich und fachkundig unterstützten. Andrea Laber: "Das war echt Spitze und vorbildlich, wie sich die Alteren um die Anfänger gekümmert haben!" Leider warteten die Teilnehmer auf den ganz großen Biss vergeblich - nur Köderfische gingen an den Haken.  Trotzdem tat dies der Begeisterung keinen Abbruch. Das Bild zeigt die Teilnehmer; links Vorsitzender Manfred Seifried; rechts Jugendwartin Andrea Laber. Bild: Georg Neureither

Glückwünsche an den Sohn und seine Frau

p10202211

Juni 2015: Eine besondere Mission hatte der Vorsitzende des Fischereivereines Deisenhofen, Manfred Seifried, im Juni zu erfüllen: Er durfte einem langjährigen Mitglied zur Hochzeit gratulieren. Das Pikante daran - der Hochzeiter war sein Sohn Marcus, der seit 1989 dem Verein angehört. Das war selbst für den Vorsitzenden, der in seiner 34-jährigen Amtszeit schon viele Termine aller Art wahrnehmen durfte, eine Premiere. Der Vorsitzende sprach dem Mitglied und seiner Frau Julia im Namen des Vereines die Glückwünsche aus und wünschte eine harmonische Ehe. Zur Erinnerung überreichte er den Vereinskrug mit Fischmotiv und Gravur. Das Bild zeigt (von links): Manfred, Julia und Marcus Seifried.

Bernhard Laber ein "Fünfziger"

laber bernhard

Deisenhofen. Am 1. April konnte Bernhard Laber seinen 50. Geburtstag feiern. Zu den zahlreichen Gratulanten zählte auch der Fischereiverein Deisenhofen. Vorsitzender Manfred Seifried ließ es sich nicht nehmen, dem Gründungsmitglied die Glückwünsche des Vereines zu übermitteln. Er wünchte dem Geburtstagskind für die Zukunft alles erdenklich Gute. Er bedankte sich dafür, dass Laber seit der Gründung passives Mitglied sei und dem Verein die Treue halte. Der Rückhalt der Mitglieder, egal ob aktiv oder passiv, sei für einen Verein ganz wichtig und unverzichtbar, so Seifried. Er überreichte dem "Neufünfziger" den Deisenhofer Fischereikrug mit Emblem.  Das Bild zeigt Manfred Seifried (links) und Bernhard Laber. Bild: Frank.

Fadenalgen und Flutpolder beschäftigen die Deisenhofer Fischer

Von Josef Frank

 

Deisenhofen, November 2014: Zur 34. Jahreshauptversammlung hatte der Vorsitzende des Fischereivereines, Manfred Seifried, in das Gasthaus „Unterer Wirt“ eingeladen. Die Rechenschaftsberichte der Vorstandsmitglieder sowie zahlreiche Ehrungen prägten die harmonisch verlaufene Versammlung. Ein besonderer Gruß galt den beiden Stadträten Johann Jall und Armin Hopfenzitz.

 

Mit einem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder Georg Milwich, Xaver Häusler und Roland Riedel eröffente der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht. Als neuen Mitgliederstand nannte er 66, hinzu kämen die zwei Jungfischer Jakob Ahle und Felix Rosenwirth. Diese seien in ihr Probejahr eingetreten. Erfreulich bezeichnete Seifried die Tatsache, dass im Gegensatz zum Vorjahr acht Jahreskarten mehr ausgeben werden konnten.

 

Mit Clemens Berchtenbreiter (60 Jahre), Heribert Zengerle (70) und Fritz Beck (70) konnte drei Mitgliedern zu "runden" Geburtstagen gratuliert werden, freute sich Seifried. Die Einfahrt zum Häusler-Weiher wurde mit großem Aufwand saniert, so der Vorsitzende weiter. Ein neuer Dreirad-Rasenmäher wurde gekauft.  Am „Baste“-Weiher seien Verbotsschilder angebracht worden, um die widerrechtliche Entsorgung von Garten- und Holzabfällen und anderem Unrat zu untersagen. Ein Fall von Fischfrevel wurde am „Baste“-Weiher gemeldet. Ebenso war ein Fischsterben im Klosterbach zu verzeichnen, das bei der Polizei und Wasserwirtschaftsamt aktenkundig gemacht wurde. Leider, so der Vorsitzende, habe sich der Fadenalgenbefall im Häusler-Weiher wieder vermehrt. Nach Mitteilung durch das Wasserwirtschaftsamt müsse der Verein mit diesem Problem leben. Durch die Veränderung der umliegenden Bewirtschaftung erfolge über das Grundwasser und durch einen Quellzufluss ein erhöhter Phosphat- und Stickstoffeintrag und somit eine erhöhte Nährstoffbildung. Dieser Umstand in Verbindung mit intensiver Sonneneinstrahlung – dies bestätigte auch das Institut für Fischerei in Starnberg – sei für diesen Algenbefall verantwortlich. Dieses Phänomen weite sich zu einem bayernweiten Problem aus, so das Amt.

 

Zum Ende seiner Ausführungen dankte der Vorsitzende seinen Vorstandskollegen, allen Mitgliedern sowie Freundne und Gönnern des Vereins für die Unterstützung.

 

Bericht der Jugendwartin

 

Jugendwartin Andrea Laber berichtete von der Müllsammlung mit dem Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben (AWV).  Leider war die Beteiligung nicht wie erhofft. Wie schon der Vorsitzende in seinem Bericht andeutete, wolle man im nächsten Jahr bei der Müllsammlung rund um Deisenhofen weitere Deisenhofer Vereine mit einbinden, um die Aktion effizienter zu gestalten. Ebenso fand das diesjährige Jugendzeltlager nicht die Resonanz wie in den vergangenen Jahren. Nur drei Teilnehmer konnten begrüßt werden.  Die Sensation des Abends war der Biss eines 62 Zentimeter großen Wallers.

 

Viele Arbeitsstunden geleistet

 

 An den Gewässern sei wieder fleißig gearbeitet worden, teilte Gewässerwart Simon Baselt mit. Insgesamt konnten 275 Stunden notiert werden. Sein Kollege Peter Messer gab bekannt, dass fast 300 Kilo Fische gefangen wurden. Etwa die gleiche Menge werde 2014 wieder besetzt.

 

Vorstandschaft einstimmig entlastet

 

Kassier Alois Rößle erstattete der Versammlung einen erfreulichen Kassenbericht, der zu keinerlei Beanstandungen Anlass gab. Die Kassenpüfer Georg Wunderle und Wolfgang Saur bescheinigten dem Kassier einwandfreie und tadellose Kassenführung.

 

Nachdem es zu den Rechenschaftsberichten keine Fragen mehr gab, beantragte Georg Wunderle die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte.

 

Die bisherige Geschäftsordnung wurde vollinhaltlich für das Jahr 2015 übernommen. Unter „Wünsche und Anträge“ wurde über die von der Staatsregierung vorgesehenen Flutpolder diskutiert, die auch die vereinseigenen Siegling-Weiher in Steinheim betreffen würden. Der Vorsitzende bekräftigte, dass man als Betroffener das Vorhaben genau verfolgen und auf die Entwicklung reagieren werde.

 

Abschießend konnten Jahreskarten für 2015 erworben werden.

 

Ehrungen

 

Vorsitzender Manfred Seifried nahm im Rahmen der Versammlung zahleiche Ehrungen vor. Eine Urkunde erhielten die Fischerkönige Mario Köstler (Jugend) und Tobias Jung (Erwachsene). Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt; 10 Jahre (Urkunde): Dennis Graf, Florian Laber, Oliver Lindenmayr, Tobias Mayer. 25 Jahre (Urkunde und Präsent): Fabian Frank, Christian Laber, Peter Messer, Marcus Seifried, Johann Wunderle, Heribert Zengerle.

 ehrungen2014

Bei der 34. Jahreshauptversammlung 2014 wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Das Bild zeigt (von links) Christian Laber, Peter Messer und Fabian Frank. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten sie eine Urkunde und ein Präsent.   Bild: Frank